Heinrich: „Wen bewunderst du denn so? Wen findest du toll?“
Dieter: „Michael Jackson!“
Heinrich: „Michael Jackson … Der war Boxweltmeister im Halbschwergewicht, aber dann hat ihn Eddie Ahlersmeier nach Punkten geschlagen. Das war 1952. Komisch, für so was hab ich ‘n Gedächtnis.“
~Loriot, Papa ante Portas
Das ist wirklich (entschuldige bitte) ein besch—-ner Tag heute. Mit der Musik aus der »Thriller«-Zeit ist man doch (auch) aufgewachsen. Michael Jackson war widersprüchlich und er hat in seinem Leben eine Menge falsch gemacht. Aber damals war er wirklich der »King of Pop«.
Ja, das wollte ich mit meinem kleinen Tribute auch zum Ausdruck bringen. Lustig, daß wir beide mit derselben Musik aufwuchsen, hüben wie drüben – und vielleicht ein paar Jährchen auseinander. Allein das beweist seine Zeitlosigkeit.
R.I.P. Michael
Ja, das Ereignis gibt dem trüben Wetter heute seine Daseinsberechtigung.
Ich erinnere mich an meine Studententage, als ich über das Thriller-Video in voller Länge dozierte, nachdem ich tagelang über der Sequenzanalyse saß… ich werde sentimental, denn gleich doziere ich über Stellenrecherche. Praxisnah und langweilig, das Gegenteil von Popmusikforschung.
Es werden aber wieder sonnige Tage kommen, an die wird man beim Betrachten der netten Ornitologin erinnert. Was ist Leidenschaft, wenn nicht das?
Danke liebe Elbnymphe.
Und doppeltes Beileid nach Dresden: Michael und Euer Kulturerbe. Jaja, da ist doch noch eine Gemeinsamkeit: Minderwertigkeitsgefühle mit der Flucht in die Hybris führen zu tödlichen Schönheitskorrekturen. Weit hergeholt und um die Ecke gedacht, aber amüsant.
Der letzte Absatz ist gemein, aber gut. Immer drauf auf uns!;-)
Ja, brillant, Frau K.
Ja, die Ornithologin – das nennt man die Transzendierung der Peinlichkeit mittels Flow …
Ich werde sentimental wenn ich das hier sehe – ein Line-Up der 80er-Größen:
http://www.youtube.com/watch?v=WmxT21uFRwM
[mit Dank an C.]