Jede Tanguera kennt ihn, erduldet ihn, haßt ihn bisweilen: jenen Intervall zwischen den Tänzen, wo man am Rand der Tanzfläche sitzt, an der Bar steht, mit halbem Ohr an Small Talk lauscht – immer in der Hoffnung, aufgefordert zu werden. Im Englischen gibt es hierfür den Begriff des „Sitting & Smiling“, was mit „Lungern und [...]
Mit ‘Milonga’ verschlagwortete Einträge
„Sitting & Smiling“ – Vom Lungern und Lächeln
Veröffentlicht in Synchronschwimmen, Getagged flickr, MicMac71, Milonga, S&S, Tango am 13. November 2009 | 7 Kommentare »
Ich liebe, liebe, liebe Milonga!
Veröffentlicht in Synchronschwimmen, Getagged Charleston, Geraldine Rojas, Milonga, Milonguero-Stil, Tango am 4. September 2009 | 8 Kommentare »
Gestern Abend endete endlich die Sommerpause in Sachen Tango-Unterricht: die nächsten vier Wochen gelten der Milonga. Für die Tango-Unkundigen: Milonga ist eine sehr temporeiche Variante des Tangos, die ihm entwicklungsgeschichtlich vorausgeht.
Ich weiß, daß es dauern wird, ehe ich eine gute Milonguera sein werde, aber eines kann ich sagen: Spaß hat es vom ersten Takt an [...]
Die Lange Nacht von Buenos Aires
Veröffentlicht in Synchronschwimmen, Getagged Deutschlandradio Kultur, Lange Nacht von Buenos Aires, Milonga, Tango am 29. August 2009 | 9 Kommentare »
[via]
Für gerade heimkehrende Tangueros und Tangueras: Unter dem Titel „Vom Blau der Königin am Silberfluss“ läuft jetzt noch bis 3 Uhr früh die „Die Lange Nacht von Buenos Aires“.
Blickkontakt-Blackmail oder Cabeceo de Chantaje
Veröffentlicht in Synchronschwimmen, Getagged Blackmail, Cabeceo, Erpressung, Milonga, Ruven Afanador, Tango am 25. Juli 2009 | 8 Kommentare »
Cassiel, der Themenwitterer, hat mich mit einem Kommentar auf seiner Tangoplauderei darauf gebracht, daß ich schon lange einmal über eine Milonga-Praktik schreiben möchte, die in meiner Wahrnehmung an Erpressung grenzt.
Auch in hiesigen Kreisen gibt es einen Tänzer, dem ich ein ausgeprägtes Nähe-Distanz-Problem attestieren möchte. Selbst wenn man erkennbar in ein Zwiegespräch vertieft ist und nur [...]
Offener Brief: Tango & Nacktheit
Veröffentlicht in Synchronschwimmen, Getagged Alter, Beltschew, Erotik, Milonga, Nackter Tango, Naked Tango, Tango am 1. Juli 2009 | 14 Kommentare »
[Mit freundlicher Genehmigung]
„Matrosen? Hafen? Bürgerliche Musiker?“
Guten Tag, Promisc!
Obiges Zitat war meine Paraphrase des von Dir so nachhaltig beschworenen Tango-Entstehungsmythos. Wie jeder Mythos, sind Schauplatz und Darsteller stark vereinfacht (es sei denn, man ist Kreationist und tastet bei jedem Mann nach der fehlenden Rippe).
Tango de Lluvia
Veröffentlicht in Synchronschwimmen, Getagged bailamor, Kari Bremnes, Milonga, Montreal, Tango, Tusculum, Wirtschaftskrise am 29. Mai 2009 | Kommentar schreiben »
Sei es der Ausgang der letzten Milonga (die Wogen sind geglättet), sei es das Wetter (gibt es eigentlich Tangos, die vom Aprilwetter im Mai handeln?), oder sei es die Tatsache, daß die derzeit einzige Affinität zwischen mir und Argentinien der Zustand unserer Haushaltslage ist – jedenfalls habe ich schon neun Tage lang weder eine Milonga [...]
Last Night’s Milonga: Jealousy, Hilarity Ensue
Veröffentlicht in Synchronschwimmen, Getagged Cabeceo, Milonga, Tango am 20. Mai 2009 | 2 Kommentare »
Der Ort: das häßlichste Haus weit und breit, ein in Beton gegossener Faustschlag ins Gesicht des Gründerzeitviertels. Die zur Straße hin weit geöffneten Hochparterre-Fenster erlauben den Blick in einen unsanierten Raum, der dank klobiger Sofas und flackernder Teelichter dennoch einladend wirkt. Darin dreht sich eine kleine Schar Tanzender.
„When in Rome …“ oder: Versuch (m)eines Tango-Knigges
Veröffentlicht in Synchronschwimmen, Getagged Cabeceo, Milonga, Samurai, Snobs, Tango am 17. Mai 2009 | 10 Kommentare »
Nach Cassiels flammendem Plädoyer für den Cabeceo beschloß ich, darauf zu achten, wie man auf den hiesigen Milongas zum Tanz aufgefordert wird. Es ist nämlich so, daß ich mich in den Pausen zwischen den Tänzen meistens entweder mit Freunden unterhalte, oder aber mich am Anblick der Paare auf der Tanzfläche erfreue. Beides macht eine Aufforderung per Blickkontakt denkbar schwierig
